Wo es nach frisch gebrühtem Kaffee duftet und goldene Croissants ihre weich-knusprige Aura auf glänzende Teller legen.

Immer wenn sie morgens nebeneinander aufwachen und das Erste was sie sieht Er ist, und sie seine Wärme spürt, seine starken Arme sich von hinten um ihren müden Körper schlingen und sie seinen Atem in ihrem Nacken fühlt…wenn er seine Brust ganz nah an ihren Rücken drückt und sein Herzschlag den ihren beherrscht… da schleicht sich manchmal der Gedanke hinter ihre verschlossenen Augenlieder, dass Zuhause kein Ort sein kann sondern ein Zustand, ein Moment. Es muss einer dieser unbezahlbaren Augenblicke sein die sie so liebt mit ihm. Momente die sie niemals mit Jemand anderem so konstruieren könnte noch wollte –…

Ergeben und Vergessen

Sie fahren nach Hause. Es schneit. Die Beiden kommen zufällig aus derselben Gegend. Niemals hätte sie damit gerechnet, dass der Tag noch kommt, an dem er sich mit ihr alleine in einem geschlossenen Raum befinden würde. Keine Möglichkeit einem Gespräch auszuweichen. So lange hatte sie auf die Chance gewartet ihm einmal alles zu erklären. Ihm all die Fragen zu stellen die sie monatelang nicht haben schlafen lassen. Doch nun war es zu spät. Sie hat sich endlich damit abgefunden. Sie hat gelernt, dass es wohl Dinge gibt, die ungeklärt bleiben. Für immer. Worte sind eine große Waffe. Einmal ausgesprochen vermögen sie tiefe Wunden…

Sketchbook – NYC – 2013

Das erste Mal in die Staaten – das erste Mal NEW YORK Fu.. CITY! Und das direkt drei Monate und alles begann auch noch mit einer Woche Lookbook Shooting für K1X. Das war wohl in meinem Leben bisher das Beste was passiert ist. Das Privileg bei einem Shooting zu assistieren und auf den coolsten Basketball Courts der Stadt zu chillen und die Stadt in der ersten Woche direkt aus dem Blickwinkel der Einheimischen New Yorker zu erfahren ist ein riesen Glück gewesen.   Unser Fotograf Jon Lopez ist in NYC aufgewachsen und kannte wirklich alle coolen Spots, Courts und zu…

„Entweder geht diese scheußliche Tapete – oder ich.“

Oscar Wilde soll diesen Satz angeblich kurz vor seinem Tode im Pariser „Hotel d’Alsace“ am 30ten November 1900 gesagt haben. Wilde war ein irischer Schriftsteller, der für seinen ausgeprägten Humor bekannt war. Außerdem ist er für die damalige Zeit sehr freizügig mit seiner Homosexualität umgegangen und ist darüber hinaus als Dandy und Unterhalter berüchtigt gewesen. Mir ist letztes Jahr ein Buch in die Hände gefallen, in dem gesammelte Werke von ihm enthalten sind. Unter anderem der bekannte Roman Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray 1891). Seit dem ich diese gesammelten Werke in der Hand hielt, ging mir…